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BeitragVerfasst: Di 12.04.2016 7:49 
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Registriert: Fr 01.04.2016 11:47
Beiträge: 10
Hallo zusammen,

ich benötige Informationen zur Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich der Gefahr von Metallbränden für einen Schlossereibetrieb. Es handelt sich dabei um eine Stahlbauabteilung eines Nutzgeräte-/Nutzfahrzeug-Vermieters. Verarbeitet werden Stahl, Blech und Aluminium mit den bekannten Schweißverfahren (MIG, MAG, WIG) und Arbeiten mit Trennschleifern oder Brennschneidgerät. Drehbänke, Bohrmaschinen sowie andere Geräte zur Zerspanung und Oberflächenbehandlung sind in einem anderen Gebäudeteil untergebracht und stehen nicht zur Betrachtung.

Der zu beurteilende Betrieb lagert/verarbeitet ca. 3 bis 4 Tonnen Aluminium, wobei der größte Anteil davon (mind. 90%) in Tafeln oder fertigen Produkten (Auslegern, Arbeitskörben, Stützen u. a. Bauteilen) gelagert wird. Im Schlossereibetrieb kommt es zu Reparaturen oder Fertigungsaufträgen an unterschiedlichen Bauteilen, sodass die tagesüblichen Mengen an Schleifstäuben oder Bearbeitungsrückständen entstehen, die max. 5 Mitarbeiter produzieren können. Eine besondere Staubabsaugung gibt es dafür nicht, die Werkhalle wird am Ende eines Arbeitstages bestenfalls besenrein hinterlassen.

Die alles entscheidende Frage "Wie viel Metall kann brennen, muss gelöscht werden oder darf kontrolliert abbrennen?" ist nicht so leicht zu beantworten, wenn die Bedingungen unklar sind. Selbst Hersteller von Löschgeräten mit D-Pulver lassen sich nur unzureichend dazu aus. Die Halle hat ca. 580 m² Grundfläche bei einer durchschnittlichen Höhe von etwa 6 m.

Meine Frage: Ab wann (Menge, Werkstoff) sollten Löschmittel für die Klasse D (Metallbrandpulver) vorgehalten werden?

Beste Grüße


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BeitragVerfasst: Sa 30.07.2016 21:31 
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Registriert: Sa 02.07.2016 15:03
Beiträge: 5
Wohnort: Friedeburg
Metallbrandlöscher sind dann notwendig, wenn z.B. ein großer Spänekübel / Staubkübel, etc, brennt.
Da dies eher ein Schwelbrand ist, der nicht aufgewirbelt werden soll, nimmt man das Metallbrandpulver.
Zudem ist es auch in der Lage Brände von Leichtmetallen (Magnesium, etc.) und tw. Lithium Batterien zu löschen.

Wenn Ich das richtig lese, geht es in ihrem Fall um "festes Material", also Bleche, etc, und Kehricht.
Da ist, nach meiner Meinung, kein Metallbrandlöscher nötig und sinnvoll....


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