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BeitragVerfasst: Sa 30.12.2006 16:00 
30.12.06

Ein paar Denkanstösse fürs neue Jahr

Wer ist Sachkundiger?
Wer ist befähigte Person?
Wer prüft Feuerlöscher richtig?
Wer hält sich an die neueste Norm?
Wer hat die Prüf und Füllanleitungen für alle Feuerlöscher die er prüft?

Wer kann beurteilen ob das Löschmittel im Feuerlöscher abgelaufen ist oder nicht?
(sind die „ Aufkleber „ Aussagekräftig oder nicht? )
Wieviele Löscher werden einfach nochmal zugeschraubt, es wird schon gut gehen?

Speiseöllöscher ? Ist da auch wirklich das richtige Löschmittel drin, kann ich mich auf die
Aussage eines Anderen den ich nicht kenne verlassen?
Ein richtig instand gehaltener Speiseöllöscher ist ein hochwirksames Gerät! Aber wehe es füllt einer aus Unwissenheit oder Dummheit was Falsches ein? Was dann?
.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 07.02.2007 14:31 
Hallo Forum

Sind solche pauschalen Fragestellungen hilfreich? Ich glaube nicht! Zumal es klare Antworten darauf gibt wenn man sich mit der Thematik befasst.
Sollte wirklich etwas unklar sein, so ist es wohl angebracht konkrete Fragen zu stellen und nicht unterschwellig den Eindruck zu erwecken, dass nichts geregelt ist. Das lässt nur den Schluss zu, dass sich der Fragesteller möglicherweise überhaupt nicht mit der Thematik befasst hat, obwohl er Dienstleistungen auf dem Gebiet anbietet. Oder bedeutet das „Ich mache alles richtig, nur die anderen nicht“?

Viele Grüße Consultant


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BeitragVerfasst: Mi 07.02.2007 22:17 
Hat ja lange gedauert bis sich hier einer traut. Und dann gleich unter die Gürtellinie.
Find ich nicht so schön .Na ja anonym geht das ja ganz gut.
Ich stehe zu dem was ich schreibe und wer vom Fach ist und korrekt arbeitet weiß wovon ich schreibe.

Leider verwundert es mich doch sehr, dass sich keiner in die Diskussion einklinkt?
Gerade gestern habe ich einen vor2 Woche „ geprüften „ oder besser abkassierten Feuerlöscher in
der Hand. Löschmittel war nicht getauscht obwohl vorgeschrieben. Noch nicht einmal die Patrone wurde gewogen oder gar das Wasser erneuert.
Der Abkassierer war angeblich:
Sachkundiger ?
befähigte Person?
er prüft Feuerlöscher richtig?
er hält sich an die neueste Norm?
er hat die Prüf und Füllanleitungen für alle Feuerlöscher die er prüft?
Ich will die wachrütteln und zum nachdenken bringen die da glauben alle Feuerlöscherprüfer machen alles richtig.
Dem ist bei weitem nicht so. Die im Fernsehen gezeigten schwarzen Schafe kratzen noch nicht mal an der Oberfläche.
Ps.:
Ich mache alles richtig, leider nicht „ alle“ anderen!
:down: :down:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 07.02.2007 23:51 
Hallo Forum,

Na endlich mal einer, der von sich behaupten kann, dass er alle richtig macht und nur die anderen die Bösen sind.
Doch zur Sache:
Es kann nach meiner Auffassung nicht Aufgabe des Forums sein die „schwarzen Schafe“ anzuprangern. Wir sind alle nicht so weltfremd, als dass wir nicht wissen, dass (und nicht nur in unserer Branche) neben den redlichen Fachleuten auch die Unseriösen am Markt agieren. Doch ich bezweifle, dass diese allgemeinen und nicht konkret belegbaren Beispiele hilfreich sind um diesem Problem abzuhelfen. Wichtiger ist es nach meiner Erfahrung, wenn die Organisationen und Verbände unterstützt werden, die sich aktiv um eine Qualitätsverbesserung bemühen.
Die bestehenden Gesetze und Vorschriften reichen durchaus für eine Unterbindung des geschilderten Verhaltens, wenn die Geschädigten auch bereit sind gegen die Betrüger vorzugehen. Ermutigen Sie also die geprellten Betreiber von Feuerlöschern, dass sie sich gegen unseriöse „Sachkundige“ wehren. Das bedeutet natürlich auch Arbeit und ist möglicherweise nicht ganz einfach, aber allemal besser als nur zu meckern.
Ich denke es ist daher angebracht im Forum darüber zu diskutieren wie man etwas bewegen kann. Wie man z.B. einen seriösen Anbieter für Schulungen für Sachkunde und befähigte Person nach BetrSichV finden kann. Welche Verbände sich um Qualitätssicherung im Brandschutz bemühen usw. …


Viele Grüße Consultant


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 Betreff des Beitrags: Immer noch anonym ?????
BeitragVerfasst: Do 08.02.2007 20:14 
:!:
:pst: :pst: :pst: :pst: :pst: :pst: :pst:
Letzte Antwort auf Herr Anonym:
Höre ich da einen leichten Unterton? Warum so negativ ?
An all die anderen Leser glauben Sie nicht ich erzähle hier Märchen?
Ich weiß nicht alles, aber ich kann lesen und manchmal reicht es wenn man weiß wo´s steht.
Und wenn man bemüht ist alles richtig zu machen ist das kein Fehler!
Leider reichen Richtlinien und Gesetze allein nicht aus. Papier ist geduldig. Im Saarland scheint diesen Missstand zu mindestens niemanden richtig zu interessieren. Viele sprechen davon aber keiner tut was. Was meine Erlerbnisse bestätigen.
Da fehlt die Lobby, Feuerlöscher werden zu wenig benutzt.
Wo soll jemand ein Ohr für diese Vorgänge haben, wenn nicht die hier in einem Brandschutzforum.
Wenn sich hier jemand angegriffen fühlt tut es mir leid, wer seine Arbeit richtig macht braucht sich nicht angegriffen fühlen!
Ich denke doch das viele derer die hier Beiträge verfassen und lesen näher am Feuerlöscher sind als alle anderen Bürger. Es bringt nichts hier eitel Sonnenschein vorzugaukeln.
Ich lade jedes Fernsehteam, Zeitung, Politiker ein eine Woche mitzufahren, Ihnen würden die Haare zu Berge stehen.
Ich rede hier von einer Dienstleistung an einem Produkt das Menschenleben retten soll, wenn auch nur einer nicht gerettet wird ist das einer zu viel!
Zu Verbänden möchte ich mich nicht wirklich äußern.
Möchte aber folgende rein hypothetische Fragestellung formulieren:
Stellen Sie sich vor es gäbe einen Kunden der einen 5 Stelligen Schaden durch unsachgemäße Vorgehensweise an Seinen Feuerlöschern hätte.
Dieser würde sich unter anderem an einen der Verbände in dem der Verursacher Mitglied wenden und es würden keine Konsequenzen oder gar Antworten folgen obwohl es auf deren Internetseite ausdrücklich zugesagt wird.
Was sollte dieser Kunde davon halten? Der Verband kümmert sich?
Wenn jemand eine Antwort wüste, rein hypothetisch ……………………………………..
Heute passiert:
8 Jahre alten Dauerdrucklöscher geprüft, Innenprüfung wurde natürlich vorher nur kassiert und bestätigt aber nicht gemacht. (Soll der Kunde eine nicht nachweisbare Anzeige machen?)
Ps.: Das hier ist kein Meckern, sondern anklagen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 08.02.2007 20:39 
An Heinz Kurzhals:
Wir leben in einem Rechtsstaat. Ich würde jemand, dem ich solche Betrügereien nachweisen kann anzeigen. Zumal derjenige die ehrlichen Firmen massiv schädigt.
STGB § 145 greift hier auch und da ist man eigentlich zu einer Anzeige verpflichtet, da hier Leben gefährdet wird.
Auch die Öffentlichkeit kann hier hilfreich sein. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass viele TV-Sender solche Themen sehr gerne aufnehmen.
Ich stelle da gerne Kontakte her. Die Berichterstattung wird dann natürlich sehr reißerisch ausfallen, aber das dient dann wirklich der Sache. Es gehört allerdings Mut dazu, sich vor die Kamera zu stellen, da kann man wirklich etwas bewirken, aber unter Umständen auch hinterher ganz schön Prügel einstecken.


An Consultant:
Ich glaube schon dass das was Heinz Kurzhals schreibt wahr und sinnvoll ist. Um auf Probleme hinzuweisen macht es schon auch Sinn kräftige Worte zu verwenden. Hier lesen manchmal auch Leute mit, die diese Problematik nicht so kennen und Entscheidungen treffen, welche Anbieter genommen wird. Diese könnten zumindest nachdenklich werden.

Gruß Wolfgang


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 08.02.2007 21:43 
Hallo Forum!

Um zunächst mal etwas klar zu stellen:
• Herr Kurzhals, Sie müssen mir nicht antworten, doch in einem Forum ist es so üblich, dass man seine Auffassung zu einer Sache darstellen kann – und das werde ich auch in Zukunft tun.
• Ich glaube, wenn Sie annehmen, dass meine Auffassung negativ ist, dann verdrehen Sie die Tatsachen. Ich bin der Überzeugung, dass die überwiegende Mehrheit von Sachkundigen in unserem Land Feuerlöscher ordnungsgemäß instand halten und somit einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung des Brandschutzes leisten. Allein aus Ihrer Darstellung könnte man schlussfolgern, dass der Brandschutz in Deutschland kurz vor dem Kollaps steht. Diese Auffassung ist nicht nur falsch, sondern auch sehr schädlich, da der unkundige Bürger bei einer solchen Argumentation davon ausgeht, dass er keinem Brandschutzfachbetrieb mehr vertrauen kann und besser seinen Feuerlöscher nie anfassen sollte, statt ihn im Ernstfall einzusetzen.
• Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich nicht angegriffen fühle. Offenbar fällt es Ihnen jedoch schwer zu akzeptieren, wenn jemand eine andere Meinung hat als Sie.
• Ich kann es weder verstehen, noch billigen dass Menschen leichtsinnig oder fahrlässig mit Sicherheitstechnik umgehen und stimme mit Ihnen vollständig überein, dass Feuerlöscher, wenn sie durch einen Sachkundigen gewartet werden auch uneingeschränkt einsatzfähig sein müssen.
• Auch hatte ich bereits eingeräumt, dass solche, von Ihnen beschriebenen Fälle wohl auch vorkommen, doch diese Mängel sind ja wohl kaum durch eine solch emotional angeheizte Diskussion zu beheben.

So ganz schlüssig sind ja wohl Ihre Argumente auch nicht. Einerseits fordern Sie, dass sich die handelnden Personen an Vorschriften und Gesetze halten sollen, meinen andererseits jedoch „Leider reichen Richtlinien und Gesetze allein nicht aus. Papier ist geduldig. Im Saarland scheint diesen Missstand zu mindestens niemanden richtig zu interessieren. Viele sprechen davon aber keiner tut was.“
Was meinen Sie denn, wer sollte denn was tun? Unser Zusammenleben wird nun mal durch Vorschriften und Gesetze geregelt. Und in dem Fall, wenn jemand diese missachtet, gibt es nur die Möglichkeit ihn dafür zur Verantwortung zu ziehen.

Warum Sie sich zu Verbänden nicht äußern wollen ist mir nicht verständlich. Ihnen ist doch sicher klar, dass Sie das Forum eines Verbandes, der sich ebenfalls stark für die Sicherung von Qualität im Brandschutz einsetzt, nutzen.

Auf Ihre hypothetische Frage möchte ich jedoch auch eingehen. Ein Arbeitgeber (gilt übrigens übertragen auch für private Personen), der einen Sachkundigen mit der Instandhaltung seiner Feuerlöscher beauftragt sollte sich seiner Verantwortung auch bewusst sein, denn er (und nur er!) ist für den Brandschutz in seinem Unternehmen verantwortlich. Zur Wahrnehmung dieser Verantwortung gehört es, dass er für die Durchführung dieser Leistung auch Dienstleister beauftragt, die für diese Aufgabe qualifiziert sind. Das kann durch ein QM-System, eine Mitgliedschaft in einem Verband, Referenzen Nachweis von Ausbildung usw. geschehen. Leider ist jedoch für viele das wesentliche Kriterium für die Auftragsvergabe der Preis.

Wenn sie meinen, Sei müssen jemanden anklagen, so kann das wohl kaum in dieser allgemeinen Form geschehen. Sie müssen dann schon Ross und Reiter nennen und die Hilfe der Justiz in Anspruch nehmen, alles andere sind wirkungslose Sprüche – eben Gemecker!

Viele Grüße an das Forum
Consultant


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BeitragVerfasst: Fr 09.02.2007 13:50 
:5:
:supi: :supi: :supi: :supi: :supi:
Hallo Herr Wolf R. :
Ich hoffe es macht Ihnen nichts aus wenn ich Ihnen hier Antworte (in einem Forum), was manchen missfällt, man muss eben wissen was ein Forum ist.
Also, das mit dem Fernsehen habe ich schon mal versucht, hatte auch Kontakt, aber die rufen Montags an und wollen für Mittwoch als Aufreißer einen dem das Haus abgebrannt ist weil der Löscher nicht funktioniert hat. Etwas Ähnliches hätte ich auch gehabt, aber bringen Sie mal auf die Kürze jemanden vor die Kamera! Hätte ich auch gehabt, aber hat wohl zu lange gedauert.
Zum Punkt Anzeige rein Hypothetisch:
kann ich Ihnen nur sagen, könnte ich mir vorstellen das folgende Antwort käme nachdem der Feststellende korrekt prüfende zur Kripo geladen würde:
Der Firma würden Auflagen gemacht und das Verfahren würd eingestellt.
Eine Behörde würde Sie anrufen und sagen, von der Firma wurde Uns der Sachkundenachweis der
Prüfer vorgelegt. (Was ich mir dann so vorstelle, ich fahre bei rot über die Ampel, werde erwischt
zeige den Führerschein und fahre weiter)
Zitat:
Der Wahrheit kommt man nicht auf die Schliche, indem man sie von einem Punkt aus betrachtet, von dem man ohne Kenntnis ist


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 13.09.2007 22:19 
Hallo Brandschützer :-) ,

ich habe gehört es würde bei Feuerlöscherprüfungen viel Schmu betrieben und wollte deshalb mal nachfragen ob Ihr einen Tipp habt wie ich einen seriösen Fachbetrieb in Ravensburg / Baden-Württemberg finden kann der ABC-Löscher fachgerecht prüft.

Eine Adresse für "Feuerlöschgeräte Service u. Verkauf" habe ich über die gelben Seiten gefunden - nur woran kann ich erkennen ob der entsprechenden Sachkundenachweis bei diesem Betrieb vorliegt, bzw. welcher Sachkundenachweis ist da gefordert?:???:

Viele Grüße

Kabelbrand


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 14.09.2007 16:07 
Hallo.

Ein seriösen Fachbetrieb kann man sogesehen als laie nicht wirklich erkennen.

Sie sollten sich eine Firma suchen,welche beispielsweise ein vertragshändler von bekannten Feuerlöscher-Herstellern ist,und sie sollten unbedingt nach dem Sachkunde-Ausweiss fragen.
Er muss die Sachkunde für Feuerlöschgeräte nach DIN 14406-EN3 abgelegt und anerkannt haben.

Wenn die möglichkeit besteht sollten sie bei der Löscherwartung zuschauen und auch Fragen stellen,vielleicht auch ein bischen auf das äussere erscheinungsbild achten.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 14.09.2007 18:04 
Hallo Brandschutz Kiel,

vielen Dank für die Info zu dem Sachkundenachweis - das hilft schonmal ein gutes Stück weiter!

Gruß
Kabelbrand


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr 14.09.2007 18:57 
Gerne wieder....
Achso eines noch...
Die sogenannten Kofferraumprüfer welche Feuerlöscher mittels Wasserpumpenzange oder anderen nicht speziellem Werkzeugen öffnen sind mit sicherheit keine geprüften Sachkundigen....

Haben sie auch ein Auge auf seine Werkzeugausrüstung


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa 15.09.2007 19:13 
Hallo Forum!
Was soll denn das bedeuten (Brandschutz Kiel): "Er muss die Sachkunde für Feuerlöschgeräte nach DIN 14406-EN3 abgelegt und anerkannt haben."

Die DIN 14406 Teil 4 ist die Instandhaltungsnorm, nach der auch die Qualifikation und Ausbildung des Sachkundigen geregelt ist. Die EN3 hat mit der Sachkunde nichts zu tun, da es die Norm Für die Beschaffenheit der Feuerlöscher ist. Dass der Sachkundige die Norm EN3 und den Inhalt kennen muß, ist eine andere Sache.

Also Sachkundige nach DIN 14406 Teil 4!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 17.09.2007 12:14 
Also mit anerkannt haben meinte ich,dass der Sachkundige einen abgeschlossenen Lehrgang auf Papier(Sachkundeaussweiss,Lehrgangszertifikate) vorlegen können muss.
Der Lehrgang kann beim Bundesverband für Feuerlöschgeräte oder auch bei den jeweiligen Feuerlöscher-Herstellern besucht werden.

Da es einige "Sachkundige" gibt welche nie den geforderten Lehrgang besucht haben sollte man halt aufpassen und genau schauen wem man seinen Löscher zur Wartung mitgibt.

Ebenso muss der Wirkliche Sachkundige die Nachschulung zur "Befähigten Person" gemacht haben(ab 2008)


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BeitragVerfasst: Fr 13.04.2012 18:45 
Ich treffe auch immer wieder auf solche negativen fälle, wie von Herrn Kurzhals beschrieben. Aber auch auf viele positive Fälle.
Ich glaube es liegt einfach an dem harten Wettbewerb der nun mal herrscht. Besonders schlecht für das Geschäft sind nun mal auch die Baumärkte. Wenn ich einem Kleinkunden klar mache das er das Löschmittel tauschen muss, für 60 bis 80 Euro, dann legt er mir die neuste Werbung vom Obi usw. vor und geht. Die meisten Interessiert nur der Preis, da fallen alle guten Argumente für eine Wartung durch. Andere Kunden trauen nur Ihrem Prüfer bis er Verstirbt. Danach habe ich schon dem einem oder anderen Fuscher enttarnt ( auch Ex Feuerwehrleute), doch wem Interessiert das dann noch. Und sollte man Tote nicht ruhen lassen. Viele Kunden werden auch ausgenommen durch Ihre blindes Vertrauen. Also wie ändert man was.

- Dauerdrucklöscher abschaffen ( da unbeliebt in der Branche)

Machen die Hersteller sicher nicht mit, und es gibt schon zu viele Ausländische Hersteller die in den deutschen Markt drängen. Unaufhaltbare Lawine.

Auch Aufladelöscher werden oft günstig angeboten im Netz und am Markt. Meine Mutmaßung und oft auch Bestätigung. Feuerwehrleute verdienen sich hier nebenbei ein kleines Taschengeld. Taschengeld brauchen diese nicht viel. Ich als Vollzeitprüfer kann mit Taschengeld aber nicht leben. ( 2 Kinder und Frau ;) + Betriebskosten)
Ich wäre sogar für ein Verbot der Ausführung dieses Gewerkes, durch Feuerwehrler, erlassen durch den Feuerwehrverband. Sie nehmen uns definitive die Lebensgrundlage und sind oft in einem größerem Wettbewerbsvorteil.

- Kontrollbehörde

die Stichprobenartig nachprüft und evtl. Sachkunde entzieht. Das würde aber auch heißen die Sachkundeausbildung wird den Herstellern genommen. Das ist viel Geld was denen dann fehlen würde. Das würde die Feuerlöscher Lobby nie zulassen.


Also bleibt uns nur eines, damit leben und hoffen das die bösen irgendwann verschwinden und wir guten am Zug sind.

Gruß an alle Ehrlichen.

Nachruf: Einen Großkunden habe ich, der die Wartung nur nach Stundensatz durchführen lässt. Das ist glaube ich auch eine gute dauerhafte Lösung.


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BeitragVerfasst: Sa 30.07.2016 21:21 
Offline

Registriert: Sa 02.07.2016 15:03
Beiträge: 5
Wohnort: Friedeburg
Ja, es gibt viele schwarze Schafe....

Ich bin ein "Einzelkämpfer", habe also Gewerbe angemeldet, arbeite selbst, ohne Angestellte.
Ich besitze auch kein großes Fahrzeug, jedoch jedes nötige Werkzeug, Umfüllmaschine, etc.

Um Vertrauen zu schaffen, und da Ich nichts zu verbergen habe, biete Ich meinen Kunden immer an, sich die Wartung mit anzuschauen und erkläre auch gerne, was Ich da gerade mache.
Bei Kunden, bei denen Ich nicht "der Erste" bin, werden da tw. die Augen doch recht groß....

Mein Tip an jeden, der solche Aufträge vergibt: Immer nachfragen, ob man auch zuschauen kann!
Seriöse Monteure haben nichts dagegen....

Gruss

Jan Gerdes


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BeitragVerfasst: Di 20.09.2016 22:08 
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Registriert: Mo 22.12.2014 12:03
Beiträge: 28
Macht doch meistens ein Fachmann


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